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Lesch and his best
#1
Absolut geiles Interview und so wahr wie nur etwas.
Mit einer einfachen und deutlichen verständlichen Sprache ausgedrückt was falsch läuft und was auf uns zukommt.
Wer das nicht versteht versteht vermutlich gar nichts mehr.


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#2
(24.10.2020, 08:15)Kreti u. Plethi schrieb: Absolut geiles Interview und so wahr wie nur etwas.
Mit einer einfachen und deutlichen verständlichen Sprache ausgedrückt was falsch läuft und was auf uns zukommt.
Wer das nicht versteht versteht vermutlich gar nichts mehr.


[Video: https://youtu.be/HHFLsBdklh0]

Lesch ist ein Wissenschaftler, der erkannt hat, womit man derzeit sehr gut Geld verdienen kann und dem man im ÖR-TV nicht entrinnen kann. ZDFneo, Terra X, Leschs Kosmos, Frag den Lesch usw., kein Ende abzusehen. Ein Tausendsassa, ein Generalist, der anscheinend in allen Wissensgebieten zuhause ist. Lesch ist das wandelnde Wissen, die Wahrheit in Person. Das ist sein Profil, seine Marke.
Weniger wäre mehr und auch seriöser. Und auch etwas glaubhafter.
Wenn's nämlich nicht so läuft, kann er ganz schön ausrasten und schämt sich dann nicht, bei plumpen Verschwörungstheorien Zuflucht zu suchen.
So vor knapp zwei Jahren:

ZDF-Physiker Harald Lesch tickt vor Schülern völlig aus – und droht ihnen

Zitat:Schüler begrüßen Harald Lesch in Tegernsee mit Applaus - doch als der Rechner spinnt, tickt er aus
Lesch wollte mit der weiteren Entwicklung der Raumfahrt unter russischer und europäischer Beteiligung fortfahren - als sein Computer abstürzte. Und dann war der Frieden im All vorbei.
Der Wissenschaftler, der zuvor wegen der mangelhaften Frequenzübertragungstechnik – sprich Mikro- und Lautsprecher-System – angefressen war, verlor die Fassung.
Lesch zeigte sich genervt von der miserablen Technik des Gymnasiums, und als schließlich sein Computer ausfiel, wurde er richtig sauer. Nicht nur das. Der Fernseh-Physiker hatte auch einen konkreten Verdacht und drohte:

„Wenn jemand diesen Computer gehackt hat, wird es bitter werden. Das wird erhebliche Konsequenzen haben. Ich bin Mitglied der Sicherheitskonferenz und werde herausfinden, wer das war.“

Danach setzte der Physikprofessor seinen Vortrag ohne Bildmaterial ziemlich missgelaunt fort.

Da menschelt er aber arg ...

PS.: Ich zweifle seine wissenschaftliche Kompetenz nicht an, auf seinem Fachgebiet Astrophysik schon gar nicht.
Aber er spielt als Wissenschaftler genau die Rolle im öffentlichen Leben, die man dem Virologen Drosten oft zu Unrecht vorwirft. Die des Alleswissers, des heimlichen Regenten im Lande.
Dabei ist Drosten weder so selbstgefällig wie Lesch noch mangelt es ihm am Eingeständnis, dass er sich als Wissenschaftler auch täuschen könne oder gewissen Zusammenhänge noch nicht kenne.
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#3
(25.10.2020, 10:29)harvest schrieb: Lesch ist ein Wissenschaftler, der erkannt hat, womit man derzeit sehr gut Geld verdienen kann und dem man im ÖR-TV nicht entrinnen kann. ZDFneo, Terra X, Leschs Kosmos, Frag den Lesch usw., kein Ende abzusehen. Ein Tausendsassa, ein Generalist, der anscheinend in allen Wissensgebieten zuhause ist. Lesch ist das wandelnde Wissen, die Wahrheit in Person. Das ist sein Profil, seine Marke.
Weniger wäre mehr und auch seriöser. Und auch etwas glaubhafter.

Es macht schon einen Unterschied, ob bei einer Tagung von Wissenschaftlern jemand alle Themen besetzen will, oder ob er das als Moderator im Fernsehen macht. Denn dort soll (und will) er ja Allgemeinwissen vermitteln und dem Otto Normalverbraucher bestimmte Zusammenhänge verständlich machen. Denn einem Fachrefarat durch den entsprechenden Wissenschaftler würde ein Großteil der Bürger mangels entsprechendem Hintergrundwissen auch gar nicht folgen können. Harald Lesch macht diese Dinge in einfachen Erklärungen auch für Dich und mich verständlich. Natürlich hat so etwas auch seine Schattenseite, dadurch fühlen sich nämlich manche Zeitgenossen durchaus auf Augenhöhe mit den Wissenschaftlern, was man gerade ja bei Corona wieder feststellen kann.

Seinen Computerärger kann ich durchaus verstehen, ich ärgere mich oft genug über grottenschlechte Internetverbindungen. Und wenn man zu einem Referat eingeladen wird, dann setzt man eigentlich schon voraus, dass man vor Ort entsprechende Präsentationsmöglichkeiten vorfindet.
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#4
(25.10.2020, 10:52)Klartexter schrieb: Seinen Computerärger kann ich durchaus verstehen, ich ärgere mich oft genug über grottenschlechte Internetverbindungen. Und wenn man zu einem Referat eingeladen wird, dann setzt man eigentlich schon voraus, dass man vor Ort entsprechende Präsentationsmöglichkeiten vorfindet.

Es war ja sein eigener Rechner der abstürzte und das lag nicht an der Internetverbindung. Und wie es mit der IT-Ausstattung an deutschen Schulen aussieht, darüber sollten wir den Mantel des Schweigens legen...

Verständnis habe ich dafür, dass er ein Headset statt eines Mikrofons wollte. Er gestikuliert sehr gerne, das ist seine Art und ein Mikrofon ist da sehr hinderlich.

Martin
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#5
(25.10.2020, 10:29)harvest schrieb: Lesch ist ein Wissenschaftler, der erkannt hat, womit man derzeit sehr gut Geld verdienen kann und dem man im ÖR-TV nicht entrinnen kann. ZDFneo, Terra X, Leschs Kosmos, Frag den Lesch usw., kein Ende abzusehen. Ein Tausendsassa, ein Generalist, der anscheinend in allen Wissensgebieten zuhause ist. Lesch ist das wandelnde Wissen, die Wahrheit in Person. Das ist sein Profil, seine Marke.
Weniger wäre mehr und auch seriöser. Und auch etwas glaubhafter.
Wenn's nämlich nicht so läuft, kann er ganz schön ausrasten und schämt sich dann nicht, bei plumpen Verschwörungstheorien Zuflucht zu suchen.
So vor knapp zwei Jahren:

ZDF-Physiker Harald Lesch tickt vor Schülern völlig aus – und droht ihnen


Da menschelt er aber arg ...

PS.: Ich zweifle seine wissenschaftliche Kompetenz nicht an, auf seinem Fachgebiet Astrophysik schon gar nicht.
Aber er spielt als Wissenschaftler genau die Rolle im öffentlichen Leben, die man dem Virologen Drosten oft zu Unrecht vorwirft. Die des Alleswissers, des heimlichen Regenten im Lande.
Dabei ist Drosten weder so selbstgefällig wie Lesch noch mangelt es ihm am Eingeständnis, dass er sich als Wissenschaftler auch täuschen könne oder gewissen Zusammenhänge noch nicht kenne.

Nichts zu seinen Argumenten, nur zu seiner Person?
Warum kommen mir solche "Entwertungen" nur so bekannt vor? At
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#6
(25.10.2020, 11:18)Kreti u. Plethi schrieb: Nichts zu seinen Argumenten, nur zu seiner Person?
Warum kommen mir solche "Entwertungen"  nur so bekannt vor? At

Zu seinen Argumenten: Wassermangel im Nahen Osten ist in dieser Pauschalität natürlich falsch. Unter Wassermangel leiden die, die Geld lieber für Waffen und Terror ausgeben. Andere investieren in Aufbereitung und Entsalzungsanlagen und haben so genug Wasser.

Lesch ist spitze in Physik und bei Weltraumthemen, bei anderen Themen argumentiert er gerne mit grüner Brille und verliert dadurch leider an Glaubwürdigkeit.

Martin
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#7
Ich bin da eher bei @harvest. Für mich ist er ein Narzisst. Kein Zweifel, er hat was drauf. Aber auf der gesamten Palette menschlichen Wissens.
Vielleicht ist er ein direkter Nachfahre von A. v. Humboldt.
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#8
(25.10.2020, 11:18)Kreti u. Plethi schrieb: Nichts zu seinen Argumenten, nur zu seiner Person?
Warum kommen mir solche "Entwertungen"  nur so bekannt vor? At

Also seine Argumente kenne ich schon. Sieht oder hört man ihn nicht, so liest man von ihm. Und er hat ja in vielem recht.
Es ist halt die Omnipräsenz, die Übersättigung, die Dauerberieselung.
Lesch ist ja derzeit eine Art Säulenheiliger der "Progressivisten".
Und Applaus ist derzeit leicht wie selten zuvor zu bekommen. Man darf nur nicht aus dem engen Meinungskanal der politisch korrekten Konformität ausscheren.
Anzuhaken auf dieser Agenda ist unbedingt FFF/Weltende, Berücksichtigung differenziertester diverser Menschenbilder, gendergerechtes Sprachdiktat, omnipräsenter Rassismus und natürlich #MeToo forever&everywhere.
Ist vielleicht in Ihren Augen bzw. Ohren übertrieben, okay, aber ich habe es nur wenig zugespitzt.
Soviel selbstgewisse Konformität ist meine Sache nicht, ich denke und fühle da etwas autarker und kritischer. Es wirkt auf mich unangenehm bis bedrohlich, wenn sich so unduldsame und stromlinienförmige Meinungsdynamik in unserer demokratischen Gesellschaft breitmacht.
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#9
(25.10.2020, 18:27)harvest schrieb: Also seine Argumente kenne ich schon. Sieht oder hört man ihn nicht, so liest man von ihm. Und er hat ja in vielem recht.
Es ist halt die Omnipräsenz, die Übersättigung, die Dauerberieselung.
Lesch ist ja derzeit eine Art Säulenheiliger der "Progressivisten".
Und Applaus ist derzeit leicht wie selten zuvor zu bekommen. Man darf nur nicht aus dem engen Meinungskanal der politisch korrekten Konformität ausscheren.
Anzuhaken auf dieser Agenda ist unbedingt FFF/Weltende, Berücksichtigung differenziertester diverser Menschenbilder, gendergerechtes Sprachdiktat, omnipräsenter Rassismus und natürlich #MeToo forever&everywhere.
Ist vielleicht in Ihren Augen bzw. Ohren übertrieben, okay, aber ich habe es nur wenig zugespitzt.
Soviel selbstgewisse Konformität ist meine Sache nicht, ich denke und fühle da etwas autarker und kritischer. Es wirkt auf mich unangenehm bis bedrohlich, wenn sich so unduldsame und stromlinienförmige Meinungsdynamik in unserer demokratischen Gesellschaft breitmacht.

Diese Ansicht kann ich so akzeptieren, nur darf dabei auch nicht vergessen werden, dass sich die Wissenschaftler untereinander austauschen.
Deren Vorgehensweise ist in allen Fachrichtungen gleich, kritisches Hinterfragen bis sich durch Tests, Experimente, Doppelblind usw. Belege ergeben.
Dadurch kann man als fachfremder sich durchaus auf Ergebnisse stützen.
Die Omnipäsenz liegt vermutlich auch daran dass er es schafft, wie früher Hoimar von Ditfurth, die allgemeinverständlich zu vermitteln.
Dazu ist nicht jeder in der Lage, schon ich ringe manchmal nach den Worten die auch verstanden werden da der medizinische Sprachgebrauch im Alltag schon so eingeschliffen ist.
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