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Corona und die Politik
(Gestern, 12:22)Klartexter schrieb: Musik-Kabarettist Hans Well: "Die Heiligsprechung Söders ist ärgerlich"



Well bringt es im Interview auf den Punkt. Die selben Politiker, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch für die Schließung von Krankenhäusern waren, sind heute froh, dass es genügend Kapazitäten im Gegensatz zu England und den USA gab.
Exakt genau so ist es, kann ich nur bestätigen.
Zuerst ging es nicht schnell genug mit den Schließungen und jetzt ging es zu schnell mit dem Virus.
Ich kann nur hoffen daß der Warnschuss angekommen ist, sonst büßen das später die Patienten noch mehr wie jetzt schon.
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(Gestern, 12:44)Martin schrieb: Was ich allerdings noch weniger mag, sind die Besserwisser und Manöverkritiker, die im Nachhinein natürlich alles besser gewusst hätten. Söder hat in der Vergangenheit einige Fehler gemacht, u. a. auch der Verkauf der Wohnungen im Staatsbesitz, aber er ist inzwischen mit seiner Aufgabe gewachsen und hat uns mit bedachten Worten und vernünftigen Maßnahmen gut durch die Krise geführt. Im Gegensatz zu Populisten wie bspsw. Ramelow und Laschet.

Martin

Ich kann Ihre Einschätzung nicht teilen, Martin. Bereits im Januar sah man in China, was Corona anrichtet und wie schnell es sich verbreitet. Herr Spahn war in seiner Überheblichkeit der Meinung, dass man bestens vorbereitet sei, Konsequenzen an den Außengrenzen gab es keine. Auch im Februar, als es bereits Coronafälle in Bayern gab, dachte ein Söder nicht daran, Faschingsfeiern oder Starkbierfeste abzusagen, obwohl da längst klar war, dass Menschenmassen Hotspots für das Virus sind. Söder wurde erst medial aktiv, als er mit den abgesprochenen Maßnahmen aller Ministerpräsidenten vorgeprescht ist und diese zwei Tage vor dem vereinbarten Termin in Kraft setzte. Er gibt den starken Mann, der er tatsächlich aber gar nicht ist. Bayern hat Stand heute mit 47.389 Infizierten immer noch die Spitzenposition, während ein dicht besiedeltes Bundesland wie NRW "nur" 38.524 Infizierte hat. Thüringen hat nur 3.066 Infizierte, wenn man von den reinen Zahlen ausgeht, dann hat Ramelow seine Bürger am besten durch die Krise geführt. Söder wollte ja auch die Kaufprämie für Autos, was ihm höchstens Sympathien bei den Mitarbeitern von BMW und Audi gebracht hätte.

Söders Politik hat wenig zur Bewältigung der Coronakrise beigetragen, aber er heimst jetzt die Erfolge aller für sich ein, ähnlich wie Helmut Kohl bei der deutschen Einheit. Die CDU hat seinerzeit die Ostverträge schlecht geredet, als Willy Brandt sie abschloss. Aber diese waren die Grundlage für Änderungen, Kohl ist dann 1989 auf den längst fahrenden Zug aufgesprungen und gab dann den Lokomotivführer. Söder macht es ihm heute nach, weil er um die Vergesslichkeit der Menschen weiß.
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(Gestern, 13:23)Klartexter schrieb: Ich kann Ihre Einschätzung nicht teilen, Martin. Bereits im Januar sah man in China, was Corona anrichtet und wie schnell es sich verbreitet. Herr Spahn war in seiner Überheblichkeit der Meinung, dass man bestens vorbereitet sei, Konsequenzen an den Außengrenzen gab es keine. Auch im Februar, als es bereits Coronafälle in Bayern gab, dachte ein Söder nicht daran, Faschingsfeiern oder Starkbierfeste abzusagen, obwohl da längst klar war, dass Menschenmassen Hotspots für das Virus sind. Söder wurde erst medial aktiv, als er mit den abgesprochenen Maßnahmen aller Ministerpräsidenten vorgeprescht ist und diese zwei Tage vor dem vereinbarten Termin in Kraft setzte. Er gibt den starken Mann, der er tatsächlich aber gar nicht ist. Bayern hat Stand heute mit 47.389 Infizierten immer noch die Spitzenposition, während ein dicht besiedeltes Bundesland wie NRW "nur" 38.524 Infizierte hat. Thüringen hat nur 3.066 Infizierte, wenn man von den reinen Zahlen ausgeht, dann hat Ramelow seine Bürger am besten durch die Krise geführt. Söder wollte ja auch die Kaufprämie für Autos, was ihm höchstens Sympathien bei den Mitarbeitern von BMW und Audi gebracht hätte.

Söders Politik hat wenig zur Bewältigung der Coronakrise beigetragen, aber er heimst jetzt die Erfolge aller für sich ein, ähnlich wie Helmut Kohl bei der deutschen Einheit. Die CDU hat seinerzeit die Ostverträge schlecht geredet, als Willy Brandt sie abschloss. Aber diese waren die Grundlage für Änderungen, Kohl ist dann 1989 auf den längst fahrenden Zug aufgesprungen und gab dann den Lokomotivführer. Söder macht es ihm heute nach, weil er um die Vergesslichkeit der Menschen weiß.

Ja und Nein Klartexter.
Natürlich wäre es im Nachhinein besser gewesen bereits im Januar Maßnahmen zu ergreifen. Ich verstehe z. B. Bis heute nicht, warum an Flughäfen derart lang Einreisen ohne jegliche Tests möglich war.
Auf der anderen Seite hat sich aber wohl keiner vorstellen können, was tatsächlich im März  passiert ist. Ist ja nicht so, dass China transparent war.
Und die Zahlen... Kommens Klartexter, Sie wissen genau, wo die Zahlen herkommen. Kleiner Tipp: Skifahren.

Und letztlich zählen die Zahlen. Und da steht Deutschland insgesamt im Vergleich zu Europa ganz gut da.
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(Gestern, 13:23)Klartexter schrieb: Ich kann Ihre Einschätzung nicht teilen, Martin. Bereits im Januar sah man in China, was Corona anrichtet und wie schnell es sich verbreitet. Herr Spahn war in seiner Überheblichkeit der Meinung, dass man bestens vorbereitet sei, Konsequenzen an den Außengrenzen gab es keine. Auch im Februar, als es bereits Coronafälle in Bayern gab, dachte ein Söder nicht daran, Faschingsfeiern oder Starkbierfeste abzusagen, obwohl da längst klar war, dass Menschenmassen Hotspots für das Virus sind. Söder wurde erst medial aktiv, als er mit den abgesprochenen Maßnahmen aller Ministerpräsidenten vorgeprescht ist und diese zwei Tage vor dem vereinbarten Termin in Kraft setzte. Er gibt den starken Mann, der er tatsächlich aber gar nicht ist. Bayern hat Stand heute mit 47.389 Infizierten immer noch die Spitzenposition, während ein dicht besiedeltes Bundesland wie NRW "nur" 38.524 Infizierte hat. Thüringen hat nur 3.066 Infizierte, wenn man von den reinen Zahlen ausgeht, dann hat Ramelow seine Bürger am besten durch die Krise geführt. Söder wollte ja auch die Kaufprämie für Autos, was ihm höchstens Sympathien bei den Mitarbeitern von BMW und Audi gebracht hätte.

Söders Politik hat wenig zur Bewältigung der Coronakrise beigetragen, aber er heimst jetzt die Erfolge aller für sich ein, ähnlich wie Helmut Kohl bei der deutschen Einheit. Die CDU hat seinerzeit die Ostverträge schlecht geredet, als Willy Brandt sie abschloss. Aber diese waren die Grundlage für Änderungen, Kohl ist dann 1989 auf den längst fahrenden Zug aufgesprungen und gab dann den Lokomotivführer. Söder macht es ihm heute nach, weil er um die Vergesslichkeit der Menschen weiß.

Na ja Klartexter, welches Land, mit Ausnahme von vielleicht Israel, hat sofort und umfassend alles abgeriegelt und alle erforderlichen Maßnahmen getroffen? Richtig, keines! Und man kann den Ländern nicht mal Vorwürfe machen, weil die letzte tödliche, weltweite Pandemie ziemlich genau 100 Jahre her ist. 

Dass Bayern die Spitzenposition einnimmt, hängt nicht zuletzt mit der Größe und der direkten Grenze zu besonders betroffenen Ländern zusammen, insbesondere Italien. NRW ist bis auf die Grenze zu Frankreich ein Binnenland. 

Die Kaufprämie gilt jetzt nur für Elektroautos, bei der bestehenden Preisstruktur freut sich der Notar oder der Rechtsanwalt über den Zweit-Tesla für die Ehefrau, während die Krankenschwester oder der Paketbote für ihren Opel Corsa den vollen Preis bezahlen dürfen. Ganz großes Kino.

Immerhin hat Söder auf die Virologen gehört und als Politiker den Bürgern Sicherheit und gutes Krisenmanagement vermittelt. Das Virus ist nun mal da, wäre ja fahrlässig, wenn Politiker nicht auf den Zug aufspringen.

Martin
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(Gestern, 13:23)Klartexter schrieb: Söders Politik hat wenig zur Bewältigung der Coronakrise beigetragen, aber er heimst jetzt die Erfolge aller für sich ein, ähnlich wie Helmut Kohl bei der deutschen Einheit. 

Soso, interessante Einschätzung. 
Er war letztlich der, der in enger Abstimmung mit der Kanzlerin Bayern gut durch die Pandemie lotste, und das war einige viele Wochen auch für die anderen Bundesländer besipielhaft.
Dass er zwei Tage früher die Grenzen zu Ö. schloss, war aufgrund der akuten Situation eine gute und kluge Entscheidung. Die Zustimmung von Menschen aus allen anderen Bundesländern zeigt das deutlich. Übrigens auch in NRW. Siehe Umfragen. 
Auch Kretschmann fuhr diesen Safety-First-Kurs mit Erfolg. 
Erst als dann Laschet und in seinem Gefolge andere zu drängeln anfingen und nicht mehr aufhörten, sich mit Lockerungsübungen gegenseitig zu überbieten,
musste Söder wohl oder übel mitziehen, wenn auch mit Bedacht und deutlich langsamer. 
Ich bin mit ihm bisher wirklich zufrieden, lediglich seinen Hang zum Lob der bayerischen Regierungspolitik (und damit meint er oft auch sich selbst) könnte er etwas einschränken.
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