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Rund um das Thema E-Bike
#1
Jetzt habe ich mir doch noch ein E-Bike zugelegt, nachdem mein bisheriges Fahrrad langsam in die Jahre kam. Das ohne „E“ von meiner Frau ist noch relativ neu. Erste Erfahrung: Fahre mit E-Bike niemals zusammen mit jemandem auf einem „normalen“ Rad. Entweder der andere wird sauer, weil man mit dem E-Bike ständig und ganz automatisch davon fährt, oder man hat das Gefühl, mit dem E-Bike zu stehen.

Zweite Erfahrung: Die Dinger sind wuchtig. Mal eben über einen Bordstein hieven oder anheben braucht schon einiges an Kraft.

Dritte Erfahrung: Langsamfahrten in engen Kurven sind gewöhnungsbedürftig. Der Motor fängt an zu schieben und plötzlich wird es sehr schnell.

Insgesamt aber eine interessante Art der Fortbewegung. Man kann sich übrigens auch mit einem E-Bike richtig anstrengen, sofern man sich schneller als 25 km/h bewegt. Als geübter Radfahrer sind 35 km/h über einen längeren Zeitraum kein Problem. Und man kann dadurch auch Strecken annähernd so schnell wie mit dem Auto zurücklegen, insbesondere in der Stadt. 

Martin
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#2
(24.08.2019, 20:14)Martin schrieb: Jetzt habe ich mir doch noch ein E-Bike zugelegt, nachdem mein bisheriges Fahrrad langsam in die Jahre kam. Das ohne „E“ von meiner Frau ist noch relativ neu. Erste Erfahrung: Fahre mit E-Bike niemals zusammen mit jemandem auf einem „normalen“ Rad. Entweder der andere wird sauer, weil man mit dem E-Bike ständig und ganz automatisch davon fährt, oder man hat das Gefühl, mit dem E-Bike zu stehen.

Zweite Erfahrung: Die Dinger sind wuchtig. Mal eben über einen Bordstein hieven oder anheben braucht schon einiges an Kraft.

Dritte Erfahrung: Langsamfahrten in engen Kurven sind gewöhnungsbedürftig. Der Motor fängt an zu schieben und plötzlich wird es sehr schnell.

Insgesamt aber eine interessante Art der Fortbewegung. Man kann sich übrigens auch mit einem E-Bike richtig anstrengen, sofern man sich schneller als 25 km/h bewegt. Als geübter Radfahrer sind 35 km/h über einen längeren Zeitraum kein Problem. Und man kann dadurch auch Strecken annähernd so schnell wie mit dem Auto zurücklegen, insbesondere in der Stadt. 

Es ist gefährlich. Man unterschätzt seine Geschwindigkeit. Ein Freund hat mir mal für eine Woche eines geliehen.

Randsteine sind übel, wenn du da mit hoher Geschwindigkeit rankommst. Straßenbahnschienen natürlich sowieso.

Nö, also nach drei Beinahe-Stürzen habe ich es ihm dann wieder zurückgegeben.

Und verdammt schwer sind sie natürlich außerdem. Zwei- bis dreimal so schwer wie ein normales Fahrrad. Wenn man die also irgendwo hintragen muss, wo man nicht fahren kann, wird es extrem mühsam (z.B. aus dem Fahrradkeller nach oben).

Positiv ist, dass man den Akku rausnehmen und in der Wohnung aufladen kann, ohne das Fahrrad mitnehmen zu müssen.
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#3
Was da "in die Jahre" kommt, dürfte klar sein.  Und "geübter Radfahrer" ist ganz was Neues. Devil
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#4
(24.08.2019, 20:30)leopold schrieb: Was da "in die Jahre" kommt, dürfte klar sein.  Und "geübter Radfahrer" ist ganz was Neues. Devil

Ah, da isser ja, der sachliche Diskussionsstil, den Sie weiter oben so vehement einfordern. Damit das Forum eine Chance hat, natürlich. 

Martin
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#5
(24.08.2019, 20:29)PuK schrieb: Es ist gefährlich. Man unterschätzt seine Geschwindigkeit. Ein Freund hat mir mal für eine Woche eines geliehen.

Randsteine sind übel, wenn du da mit hoher Geschwindigkeit rankommst. Straßenbahnschienen natürlich sowieso.

Nö, also nach drei Beinahe-Stürzen habe ich es ihm dann wieder zurückgegeben.

Und verdammt schwer sind sie natürlich außerdem. Zwei- bis dreimal so schwer wie ein normales Fahrrad. Wenn man die also irgendwo hintragen muss, wo man nicht fahren kann, wird es extrem mühsam (z.B. aus dem Fahrradkeller nach oben).

Positiv ist, dass man den Akku rausnehmen und in der Wohnung aufladen kann, ohne das Fahrrad mitnehmen zu müssen.

Ja, bei uns hatte es vor kurzem auch einen 80jährigen erwischt. Allerdings wäre er auch mit einem normalem Rad gestorben, so wie er fuhr.

Ich fahre auch im Winter gerne mit dem Rad, Touren durch den stillen winterlichen Wald bei uns sind einfach herrlich. 

Martin
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#6
Ihr habt ja Probleme.

Nein, in den Keller tragen möchte ich mein E-Bike auch nicht müssen. Drum steht's auch nicht in Augsburg. Aber so schwer, wie du meinst, PuK, sind sie nicht. Mein normales Mountainbike wiegt 14 kg, das Focus etwas über 20. Vllt. ist dein alter Drahtesel noch so von der ganz leichten Sorte?

Probleme mit dem Randstein habe ich nie, aber das mag an den dicken Reifen liegen. Probleme langsam um Kurven zu fahren habe ich auch keine - wäre bei Stock und Stein auch eher gefährlich.

Es ist sogar ideal, wenn ein Partner ein E-Bike hat, der sonst beim anderen nicht mitkommt. Insofern hätte besser Martins Frau das E bekommen und er hätte ihr Rad weitergefahren. Zwinker

Man kann sich mit einem E-Bike auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ordentlich anstrengen, wenn man einfach ohne Unterstützung fährt. 

Längere Zeit (was ist länger?) mit einem Schnitt von 35 km/h? Reschpekt. Das ist selbst für Hobbyradrennfahrer ordentlich und das mit dem schweren E-Bike.

Ach ja, ein Problem habe ich tatsächlich. Mein Aku ist fest verbaut. Das ist Shit. Vor allem, weil die Akus dauerhaft keine Temperaturen unter 14 Grad vertragen. Die hat es in der Garage nun nicht das ganze Jahr über - weshalb das Bike im Winter im Haus wohnen mussdarf.
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#7
(24.08.2019, 20:37)Martin schrieb: Ah, da isser ja, der sachliche Diskussionsstil, den Sie weiter oben so vehement einfordern. Damit das Forum eine Chance hat, natürlich. 

Martin

Ich sag's mal so: Sie haben uns ja in den letzten 10 Jahren ausführlichst an all Ihren (Freizeit-) Aktivitäten und diesbezüglichen Besitztümern teilhaben lassen. Davon, dass Sie sich auch einmal auf ein Fahrrad gesetzt haben, war bisher nie die Rede. Ich vermute, Sie haben Ihr Bäuchlein betrachtet und sich dann ein neues teures Trend-Spielzeug gegönnt.
Dazu sollten Sie aber wissen: Man muss es auch regelmäßig benutzen, sonst verstaubt es nur in der Garage. So wie der schicke Fitnessturm im Keller. Und das Bäuchlein bleibt - bestenfalls.
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#8
Interessantes Detail am Rande: Damit so ein Bike überhaupt versichert werden kann, muss es an einem "sicheren Ort" versperrt sein (z.B. Privatkeller oder Wohnung) oder an einem in der Wand/Boden befestigten Bodenanker fixiert sein. Das sieht dann so aus:

https://mobil.abus.com/de/Unterwegs/Schl...Bodenanker

Ein Fahrradkeller oder eine Garage sind übrigens keine sicheren Orte.

Martin
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#9
(24.08.2019, 20:37)Martin schrieb: Ah, da isser ja, der sachliche Diskussionsstil, den Sie weiter oben so vehement einfordern. Damit das Forum eine Chance hat, natürlich. 

Martin

Ich bin nicht immer Ihrer Meinung, aber hier haben Sie Recht.
Ohne Bezug zum Thema ein sinnloser und unnötiger Beitrag leopolds.
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#10
(25.08.2019, 12:00)Martin schrieb: […]

Ein Fahrradkeller oder eine Garage sind übrigens keine sicheren Orte.

Martin

M.w. kommt es darauf an wie ein Raum, wie immer man ihn auch nennt, gesichert ist.
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