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Leerstände: Hohe Mieten setzen Einzelhändlern in der Innenstadt zu
#11
(12.08.2019, 09:03)Klartexter schrieb: Ist doch ganz einfach, Puk. Wenn Du ein Gebäude als Geschäftshaus kaufst, dann kannst Du die Investition steuerlich geltend machen. Im Fall von P&C können die auf eine langfristige Bindung durch den Mietvertrag am Bahnhof glaubhaft darstellen, dass sie keine zwei Objekte wirtschaftlich in Augsburg betreiben können. Die Probleme der Textilbranche dürften ja hinreichend bekannt sein. Also nimmt man eben die Abschreibung des Gebäudes in der Annastraße mit, was ja die Steuerlast senkt. Und weil man mit dem Haus keine Einnahmen generiert, wird die Steuerlast auch nicht durch diese Einnahmen erhöht. Zudem braucht man sich nicht mit eventuellen Mietern rumärgern, trotzdem hat man im Bedarfsfall sofort eine Immobilie in bester Innenstadtlage zur Verfügung. Und bei steigenden Immobilienpreisen kann man das Haus ja dann auch mit einem satten Gewinn wieder verkaufen. Alles in allem eben kein Minusgeschäft. Zwinker

Ja, ok, annähernd verstanden, danke. Wenn man sich im Steuerrecht auskennt, mag das naheliegend sein. Aber diese Abteilung von Recht war nie mein Metier und schon gar nicht "mein Ding". Das ist mir alles zu unlogisch und zu willkürlich.
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#12
(12.08.2019, 09:03)Klartexter schrieb: Ist doch ganz einfach, Puk. Wenn Du ein Gebäude als Geschäftshaus kaufst, dann kannst Du die Investition steuerlich geltend machen. Im Fall von P&C können die auf eine langfristige Bindung durch den Mietvertrag am Bahnhof glaubhaft darstellen, dass sie keine zwei Objekte wirtschaftlich in Augsburg betreiben können. Die Probleme der Textilbranche dürften ja hinreichend bekannt sein. Also nimmt man eben die Abschreibung des Gebäudes in der Annastraße mit, was ja die Steuerlast senkt. Und weil man mit dem Haus keine Einnahmen generiert, wird die Steuerlast auch nicht durch diese Einnahmen erhöht. Zudem braucht man sich nicht mit eventuellen Mietern rumärgern, trotzdem hat man im Bedarfsfall sofort eine Immobilie in bester Innenstadtlage zur Verfügung. Und bei steigenden Immobilienpreisen kann man das Haus ja dann auch mit einem satten Gewinn wieder verkaufen. Alles in allem eben kein Minusgeschäft. Zwinker

Und genau deswegen braucht eine Stadt die Instrumente, um einen solchen Zustand zu beenden. Notfalls durch Vergesellschaftung.
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#13
(12.08.2019, 08:23)PuK schrieb: Ich war da früher immer mal wieder. Zugegeben, ich habe da keine großen Summen ausgegeben. Aber die hatten halt Dinge, die man woanders nur schwer findet. Z.B. Ersatzknöpfe für Jeans oder Sicherheitsnadeln. So Kleinkram halt. "Kurzwaren" nannte man das früher, Natürlich kann man davon und vor allem mit dem Geld, das man da an Kunden wie mir verdient, die nur ab und zu im Bedarfsfall hingehen, einen solchen Laden im Zentrum nicht betreiben. Aber schade ist das trotzdem. 

Der Ersatz für den Kunden sind dann diese 1-€-Shops, die es offenbar und erstaunlicherweise schaffen, auf dieser Basis zu überleben, auch mitten in der Innenstadt.

Die "Kurzwaren" kauft man am besten auf der Augsburger Dult oder bei Amazon. 

Martin
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#14
(12.08.2019, 09:03)Klartexter schrieb: Ist doch ganz einfach, Puk. Wenn Du ein Gebäude als Geschäftshaus kaufst, dann kannst Du die Investition steuerlich geltend machen. Im Fall von P&C können die auf eine langfristige Bindung durch den Mietvertrag am Bahnhof glaubhaft darstellen, dass sie keine zwei Objekte wirtschaftlich in Augsburg betreiben können. Die Probleme der Textilbranche dürften ja hinreichend bekannt sein. Also nimmt man eben die Abschreibung des Gebäudes in der Annastraße mit, was ja die Steuerlast senkt. Und weil man mit dem Haus keine Einnahmen generiert, wird die Steuerlast auch nicht durch diese Einnahmen erhöht. Zudem braucht man sich nicht mit eventuellen Mietern rumärgern, trotzdem hat man im Bedarfsfall sofort eine Immobilie in bester Innenstadtlage zur Verfügung. Und bei steigenden Immobilienpreisen kann man das Haus ja dann auch mit einem satten Gewinn wieder verkaufen. Alles in allem eben kein Minusgeschäft. Zwinker

Ein Geschäftsgebäude kann nur abgeschrieben werden, wenn es entsprechend verwendet wird. Wenn P&C auf ihre langfristige Mietbindung am Bahnhof verweist, wird das Finanzamt fragen, weshalb dann die Immobilie im Stadtzentrum erworben wurde. So lange da nichts lebt, kann man m. M. dort auch nichts abschreiben. Und selbst wenn, die 2% Abschreibung machen das Kraut nicht fett. Wahrscheinlicher ist, dass hier mit dem Immobilienwert (1A-Lage) spekuliert wird. Vielleicht erlaubt die Stadt irgendwann eine Nutzungsänderung und aus dem Gebäude werden sündteure ETW in allerbester Lage. 

Martin
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#15
(12.08.2019, 19:14)Martin schrieb: Die "Kurzwaren" kauft man am besten auf der Augsburger Dult oder bei Amazon. 

Martin

Kurzwaren kauft man am besten bei Reste Maier jetzt Restehaus am Vorderen Lech 39

https://www.der-stoff.de/fillialen/augsb...sburg.html
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#16
Wer ist denn nun der beste Kurzwarenhändler? Lol 
Der in meiner Nähe.
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#17
(12.08.2019, 19:29)Sophie schrieb: Kurzwaren kauft man am besten bei Reste Maier jetzt Restehaus am Vorderen Lech 39

https://www.der-stoff.de/fillialen/augsb...sburg.html

Die Kurzwarenabteilung im Karstadt ist sehr gut.
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#18
(13.08.2019, 06:56)UglyWinner schrieb: Wer ist denn nun der beste Kurzwarenhändler? Lol 
Der in meiner Nähe.

Kurze Wege, gute Händler. Sagte der Golfkartfahrer und lochfädelte ein.

Meine Frau sagt, die Öhre der Duldnadeln beanspruchen weniger Ge-duld.
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#19
(12.08.2019, 19:23)Martin schrieb: Ein Geschäftsgebäude kann nur abgeschrieben werden, wenn es entsprechend verwendet wird. Wenn P&C auf ihre langfristige Mietbindung am Bahnhof verweist, wird das Finanzamt fragen, weshalb dann die Immobilie im Stadtzentrum erworben wurde. So lange da nichts lebt, kann man m. M. dort auch nichts abschreiben. Und selbst wenn, die 2% Abschreibung machen das Kraut nicht fett. Wahrscheinlicher ist, dass hier mit dem Immobilienwert (1A-Lage) spekuliert wird. Vielleicht erlaubt die Stadt irgendwann eine Nutzungsänderung und aus dem Gebäude werden sündteure ETW in allerbester Lage. 

Martin
Vielleicht prüft P&C erst mal wie sich die Lage am Bahnhof nach Fertigstellung des Bahntunnels entwickelt und verhindert bis dahin in der Annastrasse die Ansiedlung eines weiteren Wettbewerbers. Bleibt man in der Bahnhofstrasse kann man immer noch darauf Einfluß nehmen wer Mieter in der Annastrasse wird.
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#20
Es geht voran in Augsburg. Die Voraussetzungen sind besser als anderswo:


Zitat:"Shop & Drop" nennt sich der neue Service, der am 1. Oktober anläuft und nicht nur den Handel in der Innenstadt ankurbeln, sondern auch einen Beitrag zur Mobilitätswende in Augsburg leisten soll. Wer als Augsburger künftig in der Innenstadt einkauft, kann die Tüten bei einer Station abgeben und zwischenlagern - oder sie sich zu einem vereinbarten Zeitraum sogar kostenlos per Radkurier nach Hause schicken lassen. Die Stadt finanziert den Service für die ersten zwei Jahre, nicht nur Boris Hedde vom Institut für Handelsforschung ist begeistert: "Das ist ein spannender Versuch, das gibt es in anderen Städten so nicht." Der stationäre Handel übernimmt den Vorteil des Onlinehandels, sich die Ware bequem nach Hause schicken zu lassen. Und die Leute können mit dem Rad oder der Tram kommen, ohne Einkaufstüten schleppen zu müssen - Parksuchverkehr entfällt.
(...)
Augsburg steht im Vergleich gut da, während die Passantenfrequenz in den meisten Städten sinkt, ist sie hier in den vergangenen Jahren sogar kontinuierlich gestiegen. Die Annastraße, das haben verschiedene Zählungen ergeben, ist die meistbesuchte Einkaufsmeile in Augsburg, bayernweit können nur München und Nürnberg Straßen mit höherer Shopper-Frequenz aufweisen.


Schöner shoppen in Augsburg
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