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Diskussion zum Thema Greta Thunberg
#41
Abtreibung als Beitrag zum Klimaschutz.
Offenbar sind jetzt alle Dämme gebrochen.

Martin
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#42
(10.03.2019, 12:57)Martin schrieb: Abtreibung als Beitrag zum Klimaschutz.
Offenbar sind jetzt alle Dämme gebrochen.

Der Focus hat ein Interview mit ihr: 

Keine Kinder der Umwelt zuliebe! Jetzt legt die Autorin nach - mit drei steilen Thesen

Von Abtreibung steht da übrigens nichts. Das würde auch ein bisschen spät ansetzen, nämlich dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, um diese in diesem Zusammenhang schiefe Metapher zu gebrauchen.
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#43
(10.03.2019, 13:51)PuK schrieb: Der Focus hat ein Interview mit ihr: 

Keine Kinder der Umwelt zuliebe! Jetzt legt die Autorin nach - mit drei steilen Thesen

Von Abtreibung steht da übrigens nichts. Das würde auch ein bisschen spät ansetzen, nämlich dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, um diese in diesem Zusammenhang schiefe Metapher zu gebrauchen.

Ich verstehe die Frau grundsätzlich gut: Kinderfrei statt kinderlos. Die Überbevölkerung ist ohne Zweifel das größte Problem der Menschheit. Allerdings habe ich stark den Verdacht, dass es der Dame v. a. um Aufmerksamkeit geht und weniger um die Sache.
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#44
(10.03.2019, 14:12)leopold schrieb: Ich verstehe die Frau grundsätzlich gut: Kinderfrei statt kinderlos. Die Überbevölkerung ist ohne Zweifel das größte Problem der Menschheit. Allerdings habe ich stark den Verdacht, dass es der Dame v. a. um Aufmerksamkeit geht und weniger um die Sache.

Interessant ist die Zahl von 58,6 Tonnen CO2, die sie nennt (setzen wir einfach mal voraus, dass die Angabe stimmt). Vor allem ist sie interessant, wenn man sie ins Verhältnis mit der Kapazität der "grünen Lunge" setzt.

Zitat:Stellen Sie sich eine normal gewachsene Buche (im Bestand gewachsen) vor, die 23 Meter hoch ist und auf einer Stammhöhe von 1,30 Meter einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern besitzt.

(...)

Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 Kilo des Treibhausgases. Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren.

Quelle: Handelsblatt

Kinder wären demnach eher etwas für Waldbesitzer, und das sind die Wenigsten.
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#45
(10.03.2019, 14:12)leopold schrieb: Ich verstehe die Frau grundsätzlich gut: Kinderfrei statt kinderlos. 
Ist auch besser für die potentiellen Kinder. Solche Eltern wären eine Zumutung.
Im Übrigen sollte man vielleicht zuerst mal darüber nachdenken, ob das Problem der Überbevölkerung zuvorderst in der westlichen Welt gelöst werden muss.
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#46
(10.03.2019, 14:50)PuK schrieb: Interessant ist die Zahl von 58,6 Tonnen CO2, die sie nennt (setzen wir einfach mal voraus, dass die Angabe stimmt). Vor allem ist sie interessant, wenn man sie ins Verhältnis mit der Kapazität der "grünen Lunge" setzt.


Kinder wären demnach eher etwas für Waldbesitzer, und das sind die Wenigsten.

Eine Änderung der Verhaltensweise würde stattdessen auch etwas bringen: Ein Flug zum Shoppen nach New York und zurück verbraucht pro Person  3,65 Tonnen CO2. Damit ist aber auf freiwilliger Basis eher nicht zu rechnen.
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#47
(10.03.2019, 15:30)leopold schrieb: Eine Änderung der Verhaltensweise würde stattdessen auch etwas bringen: Ein Flug zum Shoppen nach New York und zurück verbraucht pro Person  3,65 Tonnen CO2. Damit ist aber auf freiwilliger Basis eher nicht zu rechnen.

Warum sollte man darauf auch verzichten? Es reicht, wenn Leute wie Sie kinderlos bleiben.  Tongue

Martin
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#48
(10.03.2019, 15:41)Martin schrieb: Warum sollte man darauf auch verzichten? Es reicht, wenn Leute wie Sie kinderlos bleiben.  Tongue

Martin

Dass Sie das nicht verstehen, ist völlig klar. Das geht nur über Verbote oder den Geldbeutel.
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#49
(10.03.2019, 15:44)leopold schrieb: Dass Sie das nicht verstehen, ist völlig klar. Das geht nur über Verbote oder den Geldbeutel.

Genau. Verbieten, nach New York zu fliegen. Zumindest wird klar, welche Art von Staat Sie sich vorstellen. Über den Geldbeutel können Sie es gerne versuchen. Clown

Martin
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#50
(10.03.2019, 16:13)Martin schrieb: Genau. Verbieten, nach New York zu fliegen. Zumindest wird klar, welche Art von Staat Sie sich vorstellen. Über den Geldbeutel können Sie es gerne versuchen. Clown

Martin

Ich finde die Idee mit einem jährlichen Flugkontigent pro Person interessant. Wer mehr fliegen will, muss sich Kontigente von anderen erwerben, die nicht oder weniger fliegen. So haben auch Niedrigverdiener die Möglichkeit, die Welt zu sehen, wenn sie das wollen. Dass Vermögende die Möglichkeit haben, das zu umgehen oder eben mehr zu bezahlen, ist klar. Aber auch bei denen wird es zunehmend mehr geben, wo irgendwann der Verstand einsetzt. Die Billigfliegerei muss jedenfalls aufhören, das ist pervers.
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